Social Media ist nicht nur für große Unternehmen

Social Media ist nicht nur für große Unternehmen

Social Media Kanäle sind aus dem Marketing nicht mehr weg zu denken. Immer mehr Unternehmen setzen auf Facebook, Instagram und Co., wenn es um die Vermarktung ihrer Produkte geht. Ein Großteil von Unternehmen besitzt ein Profil auf Facebook. Doch welche Chancen bieten Social Media Plattformen für mittelständische Unternehmen?

Große Marken, wie About You oder Maybelline, setzen seit Jahren auf Werbung über Instagram und Co. Kampagnen mit # werden gestartet, Influencer als Markenbotschafter eingesetzt und die Marke im großen Stil auf den Plattformen präsentiert. Die Markenbildung geschieht heutzutage nicht mehr im klassischen Stil, sondern auch über Social Media. Facebook und Co. wirken identitätsstiftend. Bei großen Unternehmen stecken ganze Marketingabteilungen, die sich ausschließlich mit dem Thema Social Media beschäftigen und die nötigen finanziellen Mittel ausweisen, hinter den Kanälen. Für den Mittelstand eine eher utopische Vorstellung.

Die Zielgruppe ist das A und O

Nichtsdestotrotz sollten mittelständische Unternehmen nicht auf Social Media Kanäle verzichten. Sowohl im B2C-Bereich, als auch wenn es um B2B geht. Das Wichtigste ist dabei die genaue Zielgruppenansprache über die entsprechende Plattform. Wie wird meine Zielgruppe am besten erreicht? Facebook, Instagram oder doch lieber Xing? Die Wahl der Kanäle sollte sorgfältig und auf die Zielgruppe abgestimmt werden. Zu viele Köche verderben den Brei – zu viele Social Media Kanäle auch.

twitter-292994_1280Das Gleiche gilt für die Anzahl von Posts. Die Follower sollten nicht planlos mit Beiträge überschüttet werden. Lieber 2-3 qualitativ hochwertige und geplante Beiträge pro Woche, als jeden Tag in der Mittagspause schnell einen Post bei Facebook hinzuklatschen. Die Beiträge sollten einheitliche sein und mit dem übereinstimmen, was das Unternehmen vermitteln möchte und wofür es steht. Storytelling ist hier das Stichwort. Dabei kann man auch spielerisch mit den Beitragsformen variieren. Heute mal ein Video über den Büroalltag drehen oder einen Live Chat starten? Oder wie wäre es, den Newsletter das nächste Mal über WhatsApp zu verbreiten?

Vom Trend anstecken lassen?

Die Online Kommunikation unterliegt einem ständigen Wandel. Weiterentwicklungen, Neuerscheinungen und neue Social Media Trends gibt es beinahe wöchentlich. Doch sollte man bei jedem Trend mitmachen? Wer mit auf den Zug aufspringen möchte sollte schnell sein. Der Beitrag zum #icebucketchallenge ist ein halbes Jahr später nicht mehr so interessant, wie als er gerade aufkam und „getrendet“ hat. Aber nicht bei jedem Trend muss mitgemacht werden. Die Zielgruppe muss immer im Blick behalten werden. Was ist für meine Follower relevant und interessant?

Und das ist auch der Leitsatz, der bei jedem Social Media Beitrag berücksichtigt werden sollte. Ist das Video oder der Artikel interessant für meine Kunden? Genauso, ob es sich mit meinem Unternehmen deckt. Schließlich will man, dass die Unternehmensidentität und die vermittelten Werte auf allen Kanälen übereinstimmen und für den Kunden deutlich werden. Mit qualitativen und geplanten Beiträgen auf den passenden Plattformen kann man nichts falsch machen und schon mit wenig Aufwand sein Unternehmen online präsentieren.

 

Hiking, Urban Gardening und Forest Bathing – alter Wein, neue Flasche oder schlichtweg hipp??

Auf den ersten Blick drei Begriffe, die auf jeden Fall einen gemeinsamen Nenner haben – Natur. Auch wenn man sich sicherlich fragt, was man sich genau „Waldbaden“ vorstellen soll. Und genau dort sieht man auch schon den zweiten gemeinsamen Nenner und für Vielermann das Problem – englische Begriffe. Warum ist Hiking das neue Wandern, Urban Gardening der neue Schrebergarten und der aktuelle Trend Forest bathing der upgegradete Waldspaziergang? Zurück zu alten Werten und vor allem der hautnahe Kontakt mit der Natur ist doch eine super Sache, also warum neuen und auch irgendwo fragwürdige Namen für etwas, was Generationen vor uns schon vorhanden war? Muss heute alles hipp und trendy sein, damit es sich erst gut verkauft? Und vielmehr, wo wird das enden?

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Ein einfacher Bummel durch die City verdeutlicht das Ganze. Es ist quasi unmöglich, die zahlreichen Sale Angebote der Modeboutiquen zu übersehen. Als Online-Mitglied kann man sich mit seinem Smartphone noch den neusten Rabatt-Code schnell downloaden, oder gleich alles bequem von zu Hause per Express-Versand bestellen.

Liegt es an der Internationalisierung oder ist die eigene Sprache einfach zu langweilig geworden? Gehen uns schlichtweg die Ideen für neue Dinge aus, weswegen wir Altes einfach neu verpacken und mit einem coolen Namen schmücken müssen?

Eins ist klar, spätestens wenn wir von den Eltern oder Großeltern gefragt werden, was mit „Sale“ gemeint sei, kann es schnell zu Wortfindungsstörungen kommen. Als Japanologiestudentin mit zwei Fremdsprachen während der Hochschulausbildung etwas, was mir recht häufiger passierte. Wörter, die es in der eigenen Sprache so nicht gibt oder in der Fremdsprache einfach eine andere Nuance haben. Da frage ich mich ganz bewusst, müssen wir es uns denn noch komplizierter machen als es sowieso schon ist?

Das Gegenbeispiel dazu dann während einer einfachen Bahnfahrt von Bonn nach Köln. Signalstörung, Verspätung und der daraus resultierende Gleiswechsel. Dank der Technik von heute wird schnell alles per Lautsprecherdurchsagen dem Kunden mitgeteilt, sodass man sich noch gemütlich auf das passende Gleis begeben kann. Zumindest die Personen, die der deutschen Sprache mächtig sind. Alle andere bleiben etwas verwirrt am ursprünglichen Gleis stehen. Wieso werden mir mit englischen Begriffen in der Innenstadt beworfen und dort wo es weitaus sinnvoller wäre, verzichten wir darauf? Gehen wir den zusätzlichen Schritt nur, wenn sich ein Produkt dadurch besser verkaufen lässt?

Kopfkino oder ein Herz für Männer

„Warum unterstützt Ihr einen Männergesangverein?“, sind wir schon mehrfach gefragt worden. Wir, das sind Catherine Eschweiler und ich. Und unser Männergesangverein ist der MGV 1837 e.V. aus Neunkirchen-Seelscheid.

Ja, warum?

Den Anstoß gab, wie so oft im Leben der Zufall. Ein Vorstandsmitglied sprach mich nach einem gemeinsamen beruflichen Termin an. Ob ich es mir auch vorstellen könnte, ein Plakat für seinen Verein, den MGV 1837 e.V. zu gestalten, wagte er einen vorsichtigen Vorstoß. Gut, vorstellen kann ich mir viel, also war die Antwort ein klares „Ja!“

Und so fing es an, mit „meinem Engagement“ für singende Männer. Doch natürlich bliebt es nicht bei dem Plakat, es wurde eine Guerilla Kampagne daraus. Denn schließlich bin ich Kommunikationsstrategin. Und da ist es selbstverständlich, dass ich gleich überlege, wie man das Plakat zu einem Teil einer Kampagne machen kann, die eine größere Wirkung hat, eine Guerilla Aktion eben.

Beim Kaffee kam die Idee.

Zusammen mit Catherine, die uns in Sachen Design begleitet, haben wir – SC Lötters – uns mit einem Kaffee ins Büro gesetzt und überlegt, womit wir Männer und Frauen MGVzugleich erreichen können. Denn eins war klar! Wir wollten auffallen. Und so stand schnell fest, dass es kein Motiv mit singenden Männern sein wird. Auch Männer im Baumarkt waren raus, denn das sind erwartete Motive. Es musste ein nicht erwartetes Motiv sein und eines, das beide Geschlechter zugleich anspricht. Außerdem muss das Motiv Raum für die Fantasie des Betrachters / der Betrachterin lassen. Jeder von uns hat seine eigenen Bilder im Kopf und verbindet mit Motiven andere Inhalte, andere Geschichten. Ein individuelles Kopfkino halt!

Wieso singen Männer eigentlich?

Und so auch bei unserem MGV 1837 e.V.! Wir – Catherine und ich – dachten natürlich zuerst an einen Haufen „älterer“ Männer, die sich aus Langweile singen und versuchen, Töne zu treffen, statt den Abend zu Hause bei der Familie zu verbringen. Gelingt das mal nicht, tröstet das Bier die geschundene Männerstimme im Anschluss. So unser erster Gedanke, den wir dann aber schnell wieder verwarfen. Hätten wir uns von diesem Bild leiten lassen, wäre das Plakatmotiv sicherlich entsprechend gewesen.

Haben wir aber nicht! Und so sind wir sicher, dass unser Motiv ein wahres Feuerwerk im Kopf entfachen wird, wenn es endlich Ende Mai in Siegburg hängen wird.

Halt, stopp! Es wird natürlich nicht nur in Siegburg an der Zeithstraße auf einer Plakatwand erstrahlen, sondern auch über die sozialen Medien des Vereins verbreitet und als Postkarte verteilt. Und sehr wahrscheinlich schafft es die Kampagne auch in die Printmedien der Region. Wieso wir da so sicher sind?

Die Antwort ist ganz einfach – das Motiv erzeugt ein wahres Feuerwerk im Kopf und ist schlichtweg völlig anders, als das Erwartete! Wir sind ganz sicher, dass der MGV 1837 e.V. sein Ziel – der Verein sucht Männer zum Mitsingen – erreichen wird!

 

Die Geburt von „Paul“

„Das ist Paul“, so beginnt das erste PIXI Buch „Christine und ihre Abenteuer: Teil 1 – Paul bekommt einen Marktauftritt“ von SC Lötters. Bei Paul handelt es sich um einen fiktiven Kunden, dem Christine erfolgreich unter die Arme greift.

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Auf 14 Seiten wird anschaulich und knapp auf den Punkt gebracht, beschrieben und erklärt, was Christine und somit SC Lötters ausmacht. Und alles im Stil des bekannten PIXI Buches. Das klingt spontan interessant und nach einer witzigen Idee – das war es auch! Doch als Verfasserin des ersten Textentwurfes und neue Mitarbeiterin zugleich, war dies durchaus eine Herausforderung, der ganz anderen Art würde ich mal sagen, denn als Projektadministratorin im Team bekommt man solche Aufgaben nicht alle Tage auf den Tisch.

Erste Gedanken

Da das PIXI Buch natürlich auch illustriert werden sollte, musste der Text so knapp wie möglich gehalten werden. Bei einem so umfassenden Service wie SC Lötters ihn anbietet, war mir schnell klar, dass dies die größte Herausforderung sein würde. Ein Glück hatte ich eine Orientierungshilfe, nämlich die im Team vorher besprochene Gliederung, sowie unseren Unternehmensflyer. Somit musste ich die Information eigentlich nur noch kürzen und dem PIXI Stil angleichen. Aber wie schreibt man eigentlich im Stil von PIXI Büchern? Vor allem wenn die Leser eben keine Kinder sein würden, sondern Unternehmer des Mittelstandes?

Die Umsetzung

Schnell hatte ich eine Handvoll alter PIXI Büchern gelesen, um zumindest eine grobe Orientierung zu haben, denn der kindliche Charakter sollte auf keinen Fall verloren gehen. „Das ist Paul“ war schon ein Vorschlag meinerseits gewesen, als wir das PIXI Buch im Teammeeting besprochen hatten. Einfach und sympathisch, sollte das Buch meiner Meinung nach beginnen und auch enden. Es hat unglaublichen Spaß gemacht einen geeigneten Mix von „wie würde ich der kleinen Tochter meiner Cousine“ und „einem potenziellen Neukunden unsere Arbeit erklären?“ zu finden. Im Endeffekt war es nicht viel anders, als die vielen anderen Projekte, die ich hier bei SC Lötters betreue: Man fängt an und überarbeitet mehrfach, bis man ein Endergebnis hat, mit dem alle zufrieden sind.

Das fertige PIXI Buch

Mein erster Textentwurf wurde vom ganzen Team gelesen und überarbeitet. Etwas, wasIMG_8070 mir an SC Lötters besonders gut gefällt – Teamarbeit. Als ich wenige Wochen dann den ersten illustrierten Entwurf mitsamt Text sah, war ich mehr als nur begeistert. Meiner Meinung nach ist der erste Teil von Christines Abenteuern ein tolles Buch. Zu wissen, dass ich maßgeblich daran beteiligt war, macht mich natürlich stolz und ich freue mich schon auf Christines nächstes Abenteuer.

Die Ludwig Nominierungsveranstaltung

Ein großer Raum voll mit mittelständischer Unternehmen, die um einen Preis buhlen – das ist die Ludwig Nominierungsveranstaltung. Nicht nur für die Unternehmen, sondern auch für mich, einer neuen Mitarbeiterin bei SC Lötters, war dies eine neue und ungewohnte Erfahrung.

Die Unternehmen stellen sich vor

Pünktlich zum offiziellen Einlass um 17:30 Uhr waren viele Vertreter der nominierten Unternehmen schon vor Ort und konnten sich ihre Sitzplätze sichern. Denn wie bei so vielem galt auch hier: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Der eigentlich große Raum im Haus der IHK Bonn/ Rhein-Sieg reichte kaum aus, um allen einen Platz bieten zu können. Stühle mussten dazu geholt werden und einige musste auf die Tische ausweichen. Mit so viel Andrang wurde nicht gerechnet. Geschäftsführer und Mitarbeiter der Nominierten erschienen zahlreich, um ihr Unternehmen zu repräsentieren und zu unterstützen.

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Diese durften sich in einer zwei minütigen Präsentation von ihrer besten Seite zeigen. Und dies wurde auch genutzt: Mit ein wenig Nervosität im Gesicht präsentierten Geschäftsführer, Inhaber und Mitarbeiter ihr Unternehmen und was es so besonders macht. Die Branchen dabei waren bunt gemixt: von innovativen Verpackungen aus Gras, über Technologien bis hin zu einem Reisebüro und Schlachthaus. Von jedem war etwas dabei. In diesem Jahr wird zum ersten Mal ein Ludwig in der Kategorie Unternehmensnachfolge vergeben. Auch hier stellten sich die nominierten Unternehmen, die nach anderen Kriterien beurteilt werden, vor.

Durch den Abend führten Dr. Christine Lötters von SCL und Michael Pieck von der IHK Bonn/ Rhein-Sieg. Dabei durfte die ein oder andere Anspielung über den Bonner SC vom begeisterten Fan Michael Pieck natürlich nicht fehlen. Zwischen den Präsentationen der Unternehmen gab es Diskussionsrunden zu verschiedenen Themen in Bezug auf den Mittelstand und den Ludwig. Besonders spannend: Das Thema Digitalisierung im Mittelstand, zu dem Digitalisierungscoach Christoph Krause eingeladen wurde. Mit diesem Thema alleine hätte man einen ganzen Abend füllen können.

Die Schwierigkeit des Abends: Gruppenfoto

Nach der Präsentation der Unternehmen kam die Überreichung der Nominierungsurkunden als Höhepunk-– zusammen mit einer pinken Flasche Sekt. Als Herausforderung stellte sich dann das Schießen eines Gruppenfotos heraus: Alle mussten gleichzeitig in die gleiche Kamera schauen. Schließlich probierte nicht nur der engagierte Fotograf Jo Hempel das perfekte Gruppenfoto zu bekommen, sondern auch viele andere, darunter auch ich.

NaJoHempel_201802_IHK_Ludwig-Nominierung_Bonn_web_DSC_6031chdem der offizielle Teil des Abends vorbei war, herrschte keineswegs Aufbruchstimmung. Im Gegenteil: Bei kleinen Häppchen und dem ein oder anderen Kölsch wurden Kontakte geknüpft und Erfahrungen ausgetauscht. Schnell waren da Kölsch und andere Getränke weg und die Anspannung von vor den Präsentationen verflogen.

Nach der Nominierungsveranstaltung ist vor der Siegerehrung. 

Der Nominierungsabend verkündete nicht nur die für den Ludwig nominierten Unternehmen, sondern zeigt auch Chancen auf, wie der Ludwig erfolgreich genutzt werden kann. Die Unternehmen konnte nicht nur ihre Nominierung für den Ludwig feiern, sondern kamen miteinander ins Gespräch und Austausch. Im Juni findet dann die große Siegerehrung statt – zeitgleich mit dem Eröffnungsspiel der Fußballweltmeisterschaft in Russland, sehr zum Bedauern von Herrn Pieck.

Team

Das Team von SC Lötters