CSR – Individuelle Unterstützung ist gefragt!

Auch für uns gehört es ganz klar dazu: CSR – corporate social resposibility – ist nicht nur gut für’s Image, sondern vor allem eines: Ehrensache! Deshalb übernehmen die meisten Unternehmen mit ihren CSR-Projekten im sozialen, ökologischen und ökonomischen Sinne Verantwortung für die Gesellschaft. Schließlich sind es genau die wirtschaftlich arbeitenden Unternehmen dieser Welt, die die Kraft dafür aufbringen können, langfristig Positives zu bewegen!

CSRBlogparade

Wie sie das tun, kann sehr unterschiedlich ausfallen: Es werden zum Beispiel private Initiativen durch persönlichen Einsatz unterstützt oder weltbekannte Umwelt- oder Entwicklungshilfen mit einer Finanzspritze versorgt. Oder aber, Unternehmen stellen unterstützungsbedürftigen Projekten ihre eigene jeweilige Kompetenz zur Verfügung.

Für diesen letzten Weg haben auch wir uns entschieden: Als Agentur für strategische Kommunikation helfen wir regelmäßig Vereinen und Organisationen aus der Region, bekannter zu werden.

Bereits zum 4. Mal werden wir im September am Marktplatz „Gute Geschäfte“ der IHK Bonn/Rhein-Sieg teilnehmen. Hier haben wir unter anderem Kooperationen mit der Krebsberatungsstelle des Tumorzentrums Bonn, dem Sarkoidose-Netzwerk e.V., dem Verein Häuser für Waisenkinder e.V., dem Robert-Wetzlar-Berufskolleg und der Initiative German Angel besiegelt. Networking für eine größere Bekanntheit, Hilfe bei Presseeinladungen für Informationsveranstaltungen, die Erstellung eines neuen Flyers, die PR-Begleitung für einen Kongress – genau das ist unser Job! Doch die ehrenamtliche Unterstützung der Vereine bereitet immer wieder besonders große Freude, weil sie von engagierten Personen vorangetrieben werden.

Dieses persönliche Engagement hat uns auch bewogen, dem Männergesangverein MGV Seelscheid 1837 e.V. unter die Arme zu greifen. Hier haben wir kurzerhand eine Kampagne zur Gewinnung neuer Mitglieder gestartet! Und die hatte es in sich, die Männer haben es sogar ins WDR Fernsehen geschafft.

Nachhaltiges Engagement für handverlesene Projekte gehören für uns zu einer guten Arbeit einfach dazu. Jeder sollte die Augen öffnen und helfen, wie und wo er kann. In diesem Sinne freuen wir uns schon auf neue Projekte! (HM)

Und hier gehts zur CSR-Blogparade!

Neuromarketing – Komplex wie das Gehirn

Bei der Begriffsdefinition fängt es schon an. Was ist Neuromarketing eigentlich genau? Und welche Gebiete werden davon erfasst? In der Fachwelt ist man sich uneins, ob mit „Neuromarketing“ nur die neuralen Grundlagen von ökonomischen Paradigmen gemeint sind, oder auch neurowissenschaftliche Untersuchungen über sämtliche Abläufe im Gehirn (etwa Vertrauen, Persönlichkeit, Preisbildung etc.) darunterfallen sollen. Für den Marketingeinsatz wichtig ist eindeutig die erweiterte Betrachtungsweise. Denn nur wenn man die Abläufe im Gehirn in ihrer Gesamtheit versteht, kann man sich mit den grundlegenden Fragen des Marketings auseinandersetzen. Beim Neuromarketing wird also auf die Erkenntnisse aus Hirnforschung und Psychologie zurückgegriffen, um neue Marketingstrategien zu entwickeln und Kunden gezielter zum Kauf anzuregen. Eine beliebte Methode der Analyse ist die funktionelle Magnetresonanztomographie (fMRT). Dabei werden Probanden Reizen ausgesetzt. Die Tomographen machen Livebilder vom Gehirn. Je nach Reiz sind andere Hirnareale aktiv. So lassen sich Zusammenhänge zwischen Reizen und Reaktionen herstellen.

eeg-2680957_960_720Ein Schritt in Richtung – „Kaufknopf“ im Gehirn?

Nein, so ist es nicht. Diese anfänglich so euphorische Suche gilt mittlerweile als gescheitert. Dennoch bietet dieses Gebiet weiterhin viele Möglichkeiten, um Verbindungen zu erkennen. Die Anwendung der neurologischen Erkenntnisse ist nur etwas komplizierter als erhofft. Eigentlich überrascht das kaum. Immerhin sind wir Menschen auch komplizierte Wesen. Unterbewusst treffen wir Entscheidungen und gaukeln uns gerne vor, doch genau zu wissen, warum wir uns jetzt für dieses oder jenes Produkt entschieden haben. Stets führen wir einen Kampf aus: Emotion vs. Ratio.

Verstand versus Emotionen

Oftmals geht die Ratio dabei als Verlierer hervor. Denn das menschliche Gehirn schenkt emotional geprägten Inhalten deutlich mehr Aufmerksamkeit, wodurch diese besser in Erinnerung bleiben. Dann zeigte eine Studie aus 2004, dass für uns Menschen Marken und Image enorm wichtig sind, falls das nicht schon längst bekannt war. Probanden verkosteten die chemisch so gut wie identischen Getränke Pepsi und Coca-Cola. Bevorzugte in einem Bilddurchlauf etwa die Hälfte der Probanden Pepsi, sah die Sache wieder anders aus, als den Testpersonen vorher die Marken der Getränke genannt wurden. Auf einmal schmeckte Coca-Cola besser.

Der Weg ist das Ziel

Eine finale Lösung für optimale Marketingstrategien liefert uns das Neuromarketing bislang auch nicht. Sämtliche Erkenntnisse werden unter Laborbedingungen gewonnen. In der Realität werden wir Kunden von ausgeklügelten Strategien angesprochen, abgelenkt durch schreiende Kinder, durch eine Nachricht von unserem gestrigen Date, abgelenkt durch einen Song, der uns schon den ganzen Tag nicht aus dem Kopf geht und gerade im Supermarkt gespielt wird. Dennoch geben die Forschungsergebnisse des Neuromarketings wichtige Hilfestellung.

Aber nach wie vor gilt: Über Erfolg und Misserfolg entscheidet das Zusammenspiel vieler verschiedener Faktoren.

Wird Virtualität immer realer?

DSC00658 - KopieMeine Sinne sind komplett eingenommen. Klar, wenn ich darauf achte, merke ich schon, dass ich auf einem Stuhl sitze und mir der Wind durch das geöffnete Fenster in mein Gesicht weht. Doch es ist so leicht, sich ganz dem hinzugeben, was Augen und Ohren mir vorgaukeln: Ich bin irgendwo im Ozean, vor mir liegt ein Schiffswrack, überwuchert von Wasserpflanzen und belebt von Wassertieren aller Art und Couleur. Wenn ich mein Kinn gen Himmel recke, sehe ich nichts als Wasser – nur ganz oben schimmert kaum wahrnehmbar etwas Sonnenlicht durch das tiefe Dunkel…

Als plötzlich jemand hinter mir spricht, schrecke ich auf. Ich drehe mich auf meinem Drehstuhl um hundertachtzig Grad. Direkt vor meinem Gesicht steht eine Frau und schaut mich fragend an. Ich drehe mich wieder zurück: Weg ist der Ozean, stattdessen stehe ich in einem Schlafzimmer. Als links von mir ein Knall ertönt, reicht es mir: Ich klappe einen meiner Kopfhörer nach oben, um wieder mehr von der wirklichen Realität mitzubekommen, und weniger von der virtuellen.

Auch wenn die Wenigsten bereits selbst einmal ausprobiert haben, sich der wichtigsten Sinne beraubt in ein computergeneriertes Leben zu stürzen, ist der Hype um die virtuelle Realität (VR) keineswegs neu. Bereits 1992 sprachen Wissenschaftler davon, VR würde bald zum Alltag der meisten Menschen gehören. Obwohl es soweit noch immer nicht ist, stehen die Chancen für Firmen wie Oculus VR (übernommen von Facebook) und Microsoft heute gut: Nicht nur die Spieleindustrie setzt auf VR, auch in Filmen, bei Videotelefonaten, im Sport, in der Kunst, für Trainings aller Art und in der Bildung soll die virtuelle Realität in Zukunft vermehrt mitmischen. Natürlich wird sie auch für das Marketing zunehmend interessant, schließlich kann das virtuelle Erlebnis sehr intensive Emotionen auslösen. Sind VR-Brillen erstmal einer größeren Zielgruppe zugänglich, können Menschen durch sie gezielt beeinflusst werden. Das Ziel der Entwickler: die hundertprozentige Immersion.

Ein Realitätsverlust auf Zeit also, Interaktion mit Vorgetäuschtem – ist das wirklich, wonach sich der moderne Mensch auf Dauer sehnt? (HM)

New Fakes gefällig?

Fake News free to useFluch und Segen – wie jeder große Gesellschaftswandel bringt auch die Digitalisierung ihre positiven und negativen Seiten mit sich. Im Bereich der Nachrichten ist das Ausmaß der Informationsflut, die sich von den Bildschirmen über uns ergießt, ungeheuer geworden. Ungeheuer wichtig; trägt sie doch zu einer differenzierten Meinungsbildung und einem neuen politischen Aktivismus bei. Bequem auf der Couch werden Videos über unzumutbare Zustände angesehen, Statistiken geteilt und mit wenigen Klicks wird direkt noch zu einer Demonstration zum Thema aufgerufen. Ungeheuer einfach; und damit ungeheuer gefährlich.

Die Nachrichtenerstattung gehört zu den Grundpfeilern eines Gesellschaftssystems. Ändert sie sich, hat das Auswirkungen auf die Gesellschaft.

fakebook free to useUrsprünglich war eine „Nachricht“ eine Anweisung, nach der es sich zu richten galt. Die man unreflektiert hinnahm und befolgte, denn sie kam von oben. Auch heute werden Nachrichten meist unreflektiert hingenommen, allerdings aus anderen Gründen: Wir gehen davon aus, dass der oberste Anspruch einer Nachricht, die Faktizität, immer gewahrt bleibt. Was aber, wenn der Sender einer Nachricht genau diese Glaubwürdigkeit ausnutzt? Wenn „alternative Fakten“ von höchsten Autoritäten gestreut werden?

Das Konzept der Falschmeldungen ist kein neues. Nur gibt die Digitalisierung nicht nur Personen des öffentlichen Lebens, sondern ausnahmslos jedem Internetuser die Macht in die Hand, falsche Informationen schnell und weit zu verbreiten.

Der englische Ausdruck „Fake News“ wurde 2016 zum Anglizismus des Jahres gekürt und war 2017 in der engen Auswahl für das Unwort des Jahres. Er fasziniert durch die Verbindung von gegensätzlichen Konzepten zu einem neuen Konstrukt: Während die „News“ gerade durch ihren Wahrheitsanspruch definiert sind, wird dieser Anspruch durch das Attribut „Fake“ direkt revidiert.

Die Problematik des Begriffs entsteht aus der Reihenfolge der beiden Wörter: Wenn Fakten auch als „alternativ“ beschrieben werden, bleiben sie doch in unserer Wahrnehmung immer noch Fakten und damit zunächst glaubwürdig.

Stolpert man in den sozialen Medien wieder einmal über interessant anmutende Statistiken, sollte man sich also fragen: News or New Fakes? (HM)

Grauer Wolf oder Hahn im Korb?

Zunehmend beschäftigt diese Frage seit einiger Zeit die Besucher von Netzwerkveranstaltungen im Bonner Mittelstand. Wenn man sich SCL Verstärkung Jochen Gerhards so anschaut, erweckt er tatsächlich den Eindruck eines grauen Wolfes. Erfahren und ruhig kommt er daher. Ihn zu unterschätzen wäre ein Fehler, den man sicherlich nur einmal macht. Er sticht heraus. Auch bei SC Lötters. Als grauen Wolf würde man ihn hier allerdings wohl nicht beschreiben, auch wenn die grauen Haare den Eindruck optisch unterstreichen. Denn als einziger männlicher Mitarbeiter ist Jochen Gerhards hier tatsächlich eher der sprichwörtliche Hahn im Korb. Und ob er es nun zugeben will oder nicht. Es scheint ihm zu gefallen.

Jochen 2 bearbeitetAber keine Angst. Der leidenschaftliche Sänger ist harmlos, sowohl als Wolf als auch als Hahn. War er jahrzehntelang als Banker im Privat- und Firmenkundengeschäft tätig, so ist er mittlerweile weitestgehend resozialisiert. In der Region Bonn/Rhein-Sieg hat er sich seit jeher sozial engagiert. Vom Kindergartenförderungsverein über den Handballclub mit 2. Liga-Ambitionen bis hin zur Öffentlichkeitsarbeit und Marketingtätigkeit in einem renommierten Männergesangsverein. Sein privates Interesse an Pressearbeit und Marketing konnte er nun zum Beruf machen und punktet seit Jahresbeginn für SC Lötters. Dabei profitiert er von den Erfahrungen, die er in seinem früheren Leben als Banker gesammelt hat.

Obwohl bei SCL Männer traditionell eher eine fast unbedeutende Rolle spielen, beweist man nun Mut und lässt einen Mann machen. (LW)