Wer oder was ist eigentlich der Ludwig?

Hört man den Namen Ludwig, denkt man in Bonn an den Musiker der Stadt, Ludwig von Beethoven. Das ist beabsichtigt! Denn schließlich ist der „Ludwig“ ein Mittelstandspreis für Unternehmen der Region. Gut, der Name steht!

Doch wer und was ist nun der „Ludwig“?

Der „Ludwig“ ist eine Auszeichnung für Unternehmen, die sich gut aufstellen, sich engagieren und gerne auf sich aufmerksam machen möchten. Denn der Mittelstand ist wichtig für die Region und verdient Aufmerksamkeit.

Volles Haus beim Ludwig 2017

Auf keinen Fall ist der „Ludwig“ ein Preis für jeden Mittelständler. Unternehmen, die sich die Frage stellen, ob denn das Image des „Ludwig“ nicht schädlich für sie sei, scheiden als potentielle Kandidaten aus.

Die Spreu vom Weizen trennt sich alljährlich nach der Siegerehrung. Die Teilnehmer, die verstanden haben, worum es geht, nutzen die Auszeichnung mit dem „Ludwig“ aktiv. Denn das ist der „Ludwig“!  Der „Ludwig“ ist ein Preis, den das Unternehmen verdient hat, das erkannt hat, worum es geht.  Ein Preis, mit dem man sich „schmücken“ kann, denn er steht für besondere Leistungen.

Oder mit anderen Worte: Unternehmen, die erst einmal auf Empfang sind und dann erst auf Sendung gehen!

 

 

Warum eigentlich wieder einen neuen Wettbewerb ausschreiben? Was soll das bringen?

In erster Linie ganz viel Spaß. Ich lerne jedes Jahr unglaublich viele und tolle Unternehmer kennen, die sich zu 100 Prozent mit ihrem Unternehmen identifizieren.

Interessant sind immer die ersten Gespräche. Bei manchen hat man von Beginn an das Gefühl, wir gewinnen und nur wir!

Können wir so nicht bestätigen. Jede Wettbewerbsrunde hat bisher für Überraschungen gesorgt. Und das wird mit Sicherheit auch in der kommenden 2018er so sein.

Content Marketing – mehr als ein Buzzword

Content Marketing … wieder so ein Buzzword. Nur ein kurzfristiger Hype? PR unter anderem Namen? Oder was ist darunter eigentlich genau zu verstehen? Schauen wir mal bei Wikipedia nach. Da steht: „Content Marketing ist eine Marketing-Technik, die mit informierenden, beratenden und unterhaltenden Inhalten die Zielgruppe ansprechen soll, um sie vom eigenen Unternehmen und seinem Leistungsangebot oder einer eigenen Marke zu überzeugen und sie als Kunden zu gewinnen oder zu halten.“ Also doch nur ein anderes Wort für Werbung? Nein, jetzt kommt die Abgrenzung: „Im Gegensatz zu werbenden Techniken wie Anzeigen, Banner oder Werbespots stellen die Inhalte des Content Marketings nicht die positive Darstellung des eigenen Unternehmens mit seinen Produkten in den Mittelpunkt, sondern bieten nützliche Informationen, weiterbringendes Wissen oder Unterhaltung.“

Content Marketing ist also tatsächlich eine neue Facette im Marketing – und unterscheidet sich grundlegend von Werbung. Zwar sollen auch die Bekanntheit der Marke erhöht, neue Kunden gewonnen und zum Kauf des Produkts beziehungsweise zur Buchung der Dienstleistung angeregt werden. Dies geschieht aber eben nicht durch Anpreisungen und Slogans, sondern, indem man dem potenziellen Kunden einen Mehrwert bietet – etwa eine Lösung für ein Problem. Das Motto „Content is king!“ lässt grüßen!

Whitepaper statt Werbeanzeigen

Gerade große Unternehmen im B2B-Bereich setzen schon stark auf Content Marketing. Anstatt beispielsweise Anzeigen in Fachzeitschriften zu schalten, versuchen sie, mit Gastbeiträgen von Experten aus den Unternehmen in den Magazinen präsent zu sein. Oder sie führen Studien zu ihrem Themenbereich durch, publizieren Whitepaper, mit denen sie sich als Experte für ihr Fachgebiet etablieren können, bieten Video-Tutorials oder Webinare an.

Auch Blogbeiträge, E-Books oder Newsletter zählen zum Content Marketing. Wichtig ist immer: Dem Publikum sollen nützliche Inhalte geboten werden. Hierzu muss aber zunächst geklärt werden, wer überhaupt die Zielgruppe ist. Was macht sie aus? Wonach sucht sie? Was braucht sie? Damit Content-Marketing erfolgreiches sein kann, braucht es immer eine eingehende vorherige Planung. Das heißt: Bevor es überhaupt an die Produktion von Inhalten geht, müssen Ziele festgelegt werden, die mit den Maßnahmen erreicht werden sollen. Nur so kann die richtige Zielgruppe definiert und Content zielgruppengerecht aufbereitet werden.

Suchmaschinenoptimierter Content mit Mehrwert

Warum aber ist Content Marketing eigentlich so wichtig geworden? Wie so häufig liegt

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Richtig transportieren!

der Grund in der Digitalisierung, welche das Kundenverhalten verändert hat. So suchen Nutzer heutzutage aktiv im Internet nach individuellen Lösungen für ihre Probleme. Wer hier mit hochwertigen Inhalten im Google-Ranking oben dabei ist und seine Zielgruppe erreicht, punktet. Demnach muss der Content nicht nur Mehrwert bieten. Er muss auch suchmaschinenoptimiert sein.

Allerdings gilt hier einmal mehr: Der Inhalt zählt und nicht die Tricks der Suchmaschinenoptimierung! Also Text und Inhalt sind es, die die Kunden von morgen erreichen. Nicht der erhobene Zeigefinger, sondern ernst gemeinte Tipps, Inhalte die zum Nachdenken anregen. Und ganz wichtig: die zu Ihnen passen. Nur Content, der authentisch ist, wird als solcher wahrgenommen. Denn Content ist eben, wie die Übersetzung ans Licht bringt: Inhalt! Und Inhalt muss zum Äußerem passen!

 

Storytelling: Aufmerksamkeit erzielen mit fesselnden Geschichten

Storytelling ist in aller Munde. Doch geht’s Ihnen auch so? So recht wissen Sie nicht, was es damit eigentlich auf sich hat. Klar, die meisten Unternehmen – wie Sie auch – haben mitgekriegt, dass Storytelling im Bereich PR und Marketing im Trend ist. Doch merken wir bei Anfragen und Kunden häufig, dass die Vorstellung darüber, was Storytelling denn konkret bedeutet, sehr vage ist. Der Begriff an sich gibt es zwar bereits vor: Es geht darum, Geschichten zu erzählen. Doch warum soll man dies jetzt auf einmal tun? Und um was für Geschichten geht es da?

Informationen mit Emotionen verknüpfen.

Eigentlich gab es Storytelling schon immer. Bereits in der frühen Steinzeit wurden Erzählungen geteilt, um wichtige Informationen weiterzugeben. Die Geschichten sicherten das Überleben. Denn nur relevante Infos schafften den Weg ins Gehirn. Dass Storytelling heute quasi eine neue Dimension erfährt und insbesondere im Business und Marketing entdeckt wird, hat wohl in erster Linie mit der steigenden Informationsflut zu tun: Täglich prasseln auf den Menschen so viele Informationen ein, dass er sie bei Weitem nicht alle aufnehmen kann. So sortiert er aus: Anzeigen werden überblättert, Produktanpreisungen und Werbebotschaften nicht wahrgenommen. Unternehmen, die mit rein sachlichen Informationen Aufmerksamkeit für sich erzielen wollen, haben demnach so gut wie keine Chance. Die Menschen suchen nach Inhalten, die sie berühren. Wer also Zuhörer und Leser nachhaltig erreichen will, muss sie emotional ansprechen, Informationen mit Emotionen in Verbindung bringen. Genau das ist bei Storytelling – beim Erzählen von Geschichten – der Fall.

Was soll hängen bleiben beim Storytelling?

Wenn Sie sich als Unternehmer oder als Marketingleiter nun fragen, welche Geschichte sie erzählen können, ist das nicht nur eine berechtigte, es ist letztlich auch die ausschlaggebende Frage. Im Prinzip sind Marken und Unternehmen voller Geschichten. Das beginnt bei der Unternehmensgeschichte an, geht über erfolgreiche Kundenstorys und reicht bis zu einzelnen Geschichten von Menschen, die in dem Unternehmen arbeiten. Die Kunst ist, diese Geschichten zu erkennen. Aber nicht nur das: Es muss auch klar sein, an wen sich die jeweilige Geschichte richten soll und was das Ziel ist. Was soll in den Köpfen des Publikums passieren? Was soll hängen bleiben? Und ist die jeweilige Geschichte für die Zielgruppe überhaupt interessant?

Und nun?

Zudem: Mit welchen Worten soll die Story erzählt werden? Wie können Sie sie visuell unterstützen? Welche Bilder passen und machen neugierig oder schlichtweg neugierig? Fragen über Fragen! Bei deren Beantwortung sind wir als Profis in Sachen Storytelling gerne für Sie da! Lassen Sie uns gemeinsam Ihre Geschichten ergründen! Und Sie dann so schreiben, dass Sie Ihre Zielgruppe erreichen!

Können ist gefragt!

Mensch statt Maschine!

Die Digitalisierung treibt spannende Blüten. So schafft sie die Kommunikation von Mensch zu Mensch ab, hört man. Allein bei Twitter – dem bevorzugten Kommunikationskanal des aktuelle US-Präsidenten – sollen bis zu 15 % der Tweets von sog. „Social-Bots“ stammen, also automatisch geniert und verschickt werden, ohne das ein Mensch seine Finger im Spiel hat.

Warum? Digitalisierung wird hier eingesetzt, um Menschen und Meinungen zu beeinflussen. Fake-News bestimmen zunehmend unser Leben und haben Einfluss auf den US-Wahlkampf gehabt. Die Propaganda-Maschine läuft für jeden und jedes!

Kann man sich davor schützen? Kaum, sind sich die Experten sicher. Sie gaben Tipps, voran man vermeintlich Nachrichten von Bots erkennen kann.

Einer lautet: verdächtig sind auch ein ungewöhnlicher Satzbau oder immer wiederkehrende Grammatikfehler.  – Oh je, dann stammen die Mails von Absendern aus der Generation meiner Tochter und einiger meiner Studenten also nicht von ihnen selber, sondern wurden von Robotern geschrieben??? Ob ich darüber froh sein soll, kann ich momentan gar nicht sagen.

Ich persönliche glaube, dass man sich vor Fake-News nur schützen kann, wenn wir diese in persönlichen Gesprächen überprüfen. Im persönlichen Kontakt können wir unser Gegenüber und seine Aussagen erspüren.

Wir treffen uns!

Und wirft man einen Blick auf die Intensivnutzer der sozialen Medien, stellt man fest, dass es diesen genauso geht. Sie kombinieren die Kommunikation über die sozialen Netzwerke mit persönlichen Treffen. Sie schätzen es, sich mit Freunden zu treffen, sich in die Augen zu schauen und gemeinsam Dinge zu erleben. Natürlich nicht, ohne über diese Erlebnisse in den sozialen Netzwerken zu berichten. Snapshat & Co sei Dank!

Moderne Kommunikation im Zeitalter der Digitalisierung bedeutet, wir nutzen die sozialen Medien, um intensiver mit anderen im Dialog zu bleiben, um umfassender und schneller informiert zu sein. Parallel dazu pflegen wir persönliche Kontakte zu Freunden, erleben und erspüren diese mit allen Sinnen.

Und genau das haben aktuell die Wahlkampfhelfer entdeckt, die flächendeckend von Haustür zu Haustür marschieren, wieder einmal ihre Infopoints in den Fußgängerzonen der Innenstädte aufgebaut haben. Sie stellen auf allen Wegen Kontakt zu den Wählern her. Ob man Ihnen glauben kann, muss jeder für sich entscheiden.

Und genau das bedeutet Digitalisierung – alle Wege nutzen! Und nicht Maschine statt Mensch!

Urban Gardening – Schrebergarten 4.0

Was für eine tolle Idee, in zugebauten Innenstädte Nachbarschaftsgärten anzulegen, die jeder nutzen kann. Hochbeete für kleines Geld pachten, Obst und Gemüse anpflanzen, zusammensitzen, Mitbewohner treffen und neue kennenlernen.

Etwas, was man aus den europäischen Metropolen wie z.B. London kennt. Hier teilen sich manchmal ganze Straßenzüge kleine Grünflächen, weil Platz knapp und teuer ist. Deshalb vielleicht der Name „Urban Gardening“?

Schade nur, dass dreiviertel der Menschen, die in der Nähe solcher Gärten wohnen, gar nicht verstehen, was gemeint ist. Klingt der Begriff „Nachbarschaftsgärten“ zu spießig? Oder ist er vielleicht missverständlich?

Neu ist die Idee jedenfalls auch in Deutschland nicht. So hat schon Margarete Krupp vor mehr als 100 Jahren den Fremdarbeiter in den Bergwerken und Stahlschmieden des Ruhrpotts Wohnungen angeboten, zu denen kleine Gärten gehörten. Hier hielten sich die Arbeiterfamilien, Ziegen, Schafe und Kaninchen, zogen ihr eigenes Gemüse, ernteten Obst. Oder saßen einfach in den wenigen freien Stunden zusammen. Die Margareten Höhe in Essen legt heute davon noch Zeugnis ab.

Nach dem 2. Weltkrieg erlangten die Kleingärten in den aufzubauenden Städten wieder großes Interesse. In den Schrebergärten wurde auf eigener Scholle alles angebaut, was man zum Leben brauchte. Selbstversorgung war angesagt. Die Wartelisten der Laubenpieper-Kolonien waren lang. Irgendwann gerieten die Schrebergärten dann als spießig in Verruf, wurden mit Gartenzwerg-Tyrannei gleichgesetzt.

Und jetzt? Jetzt heißt dieselbe Idee „Urban Gardening“. Flächendeckend berichten Medien über diese wahnsinnig tolle Idee. Etwas ganz Neues!

Was habe ich da nicht mitbekommen? Vielleicht heißt es ja deshalb „Urban Gardening“, damit man nicht auf den ersten Blick erkennt, dass diese Idee nicht neu, sondern im besten Fall abgeschaut ist.

Dennoch – es bleibt eine tolle Idee, die für Belebung der zugebauten Innenstädte sorgt und Menschen miteinander ins Gespräch bringt und Kindern zeigt, woher das Gemüse in den Theken der Discounter stammt.

Der Digitalisierung sei Dank! Menschen bleiben eben doch Menschen, die mit allen Sinnen erleben wollen. Und so eben auch die Natur mit ihren Händen erspüren.

Es leben die Schrebergärten 4.0!