Grauer Wolf oder Hahn im Korb?

Zunehmend beschäftigt diese Frage seit einiger Zeit die Besucher von Netzwerkveranstaltungen im Bonner Mittelstand. Wenn man sich SCL Verstärkung Jochen Gerhards so anschaut, erweckt er tatsächlich den Eindruck eines grauen Wolfes. Erfahren und ruhig kommt er daher. Ihn zu unterschätzen wäre ein Fehler, den man sicherlich nur einmal macht. Er sticht heraus. Auch bei SC Lötters. Als grauen Wolf würde man ihn hier allerdings wohl nicht beschreiben, auch wenn die grauen Haare den Eindruck optisch unterstreichen. Denn als einziger männlicher Mitarbeiter ist Jochen Gerhards hier tatsächlich eher der sprichwörtliche Hahn im Korb. Und ob er es nun zugeben will oder nicht. Es scheint ihm zu gefallen.

Jochen 2 bearbeitetAber keine Angst. Der leidenschaftliche Sänger ist harmlos, sowohl als Wolf als auch als Hahn. War er jahrzehntelang als Banker im Privat- und Firmenkundengeschäft tätig, so ist er mittlerweile weitestgehend resozialisiert. In der Region Bonn/Rhein-Sieg hat er sich seit jeher sozial engagiert. Vom Kindergartenförderungsverein über den Handballclub mit 2. Liga-Ambitionen bis hin zur Öffentlichkeitsarbeit und Marketingtätigkeit in einem renommierten Männergesangsverein. Sein privates Interesse an Pressearbeit und Marketing konnte er nun zum Beruf machen und punktet seit Jahresbeginn für SC Lötters. Dabei profitiert er von den Erfahrungen, die er in seinem früheren Leben als Banker gesammelt hat.

Obwohl bei SCL Männer traditionell eher eine fast unbedeutende Rolle spielen, beweist man nun Mut und lässt einen Mann machen. (LW)