Kopfkino oder ein Herz für Männer

„Warum unterstützt Ihr einen Männergesangverein?“, sind wir schon mehrfach gefragt worden. Wir, das sind Catherine Eschweiler und ich. Und unser Männergesangverein ist der MGV 1837 e.V. aus Neunkirchen-Seelscheid.

Ja, warum?

Den Anstoß gab, wie so oft im Leben der Zufall. Ein Vorstandsmitglied sprach mich nach einem gemeinsamen beruflichen Termin an. Ob ich es mir auch vorstellen könnte, ein Plakat für seinen Verein, den MGV 1837 e.V. zu gestalten, wagte er einen vorsichtigen Vorstoß. Gut, vorstellen kann ich mir viel, also war die Antwort ein klares „Ja!“

Und so fing es an, mit „meinem Engagement“ für singende Männer. Doch natürlich bliebt es nicht bei dem Plakat, es wurde eine Guerilla Kampagne daraus. Denn schließlich bin ich Kommunikationsstrategin. Und da ist es selbstverständlich, dass ich gleich überlege, wie man das Plakat zu einem Teil einer Kampagne machen kann, die eine größere Wirkung hat, eine Guerilla Aktion eben.

Beim Kaffee kam die Idee.

Zusammen mit Catherine, die uns in Sachen Design begleitet, haben wir – SC Lötters – uns mit einem Kaffee ins Büro gesetzt und überlegt, womit wir Männer und Frauen MGVzugleich erreichen können. Denn eins war klar! Wir wollten auffallen. Und so stand schnell fest, dass es kein Motiv mit singenden Männern sein wird. Auch Männer im Baumarkt waren raus, denn das sind erwartete Motive. Es musste ein nicht erwartetes Motiv sein und eines, das beide Geschlechter zugleich anspricht. Außerdem muss das Motiv Raum für die Fantasie des Betrachters / der Betrachterin lassen. Jeder von uns hat seine eigenen Bilder im Kopf und verbindet mit Motiven andere Inhalte, andere Geschichten. Ein individuelles Kopfkino halt!

Wieso singen Männer eigentlich?

Und so auch bei unserem MGV 1837 e.V.! Wir – Catherine und ich – dachten natürlich zuerst an einen Haufen „älterer“ Männer, die sich aus Langweile singen und versuchen, Töne zu treffen, statt den Abend zu Hause bei der Familie zu verbringen. Gelingt das mal nicht, tröstet das Bier die geschundene Männerstimme im Anschluss. So unser erster Gedanke, den wir dann aber schnell wieder verwarfen. Hätten wir uns von diesem Bild leiten lassen, wäre das Plakatmotiv sicherlich entsprechend gewesen.

Haben wir aber nicht! Und so sind wir sicher, dass unser Motiv ein wahres Feuerwerk im Kopf entfachen wird, wenn es endlich Ende Mai in Siegburg hängen wird.

Halt, stopp! Es wird natürlich nicht nur in Siegburg an der Zeithstraße auf einer Plakatwand erstrahlen, sondern auch über die sozialen Medien des Vereins verbreitet und als Postkarte verteilt. Und sehr wahrscheinlich schafft es die Kampagne auch in die Printmedien der Region. Wieso wir da so sicher sind?

Die Antwort ist ganz einfach – das Motiv erzeugt ein wahres Feuerwerk im Kopf und ist schlichtweg völlig anders, als das Erwartete! Wir sind ganz sicher, dass der MGV 1837 e.V. sein Ziel – der Verein sucht Männer zum Mitsingen – erreichen wird!

 

Die Geburt von „Paul“

„Das ist Paul“, so beginnt das erste PIXI Buch „Christine und ihre Abenteuer: Teil 1 – Paul bekommt einen Marktauftritt“ von SC Lötters. Bei Paul handelt es sich um einen fiktiven Kunden, dem Christine erfolgreich unter die Arme greift.

IMG_8069

Auf 14 Seiten wird anschaulich und knapp auf den Punkt gebracht, beschrieben und erklärt, was Christine und somit SC Lötters ausmacht. Und alles im Stil des bekannten PIXI Buches. Das klingt spontan interessant und nach einer witzigen Idee – das war es auch! Doch als Verfasserin des ersten Textentwurfes und neue Mitarbeiterin zugleich, war dies durchaus eine Herausforderung, der ganz anderen Art würde ich mal sagen, denn als Projektadministratorin im Team bekommt man solche Aufgaben nicht alle Tage auf den Tisch.

Erste Gedanken

Da das PIXI Buch natürlich auch illustriert werden sollte, musste der Text so knapp wie möglich gehalten werden. Bei einem so umfassenden Service wie SC Lötters ihn anbietet, war mir schnell klar, dass dies die größte Herausforderung sein würde. Ein Glück hatte ich eine Orientierungshilfe, nämlich die im Team vorher besprochene Gliederung, sowie unseren Unternehmensflyer. Somit musste ich die Information eigentlich nur noch kürzen und dem PIXI Stil angleichen. Aber wie schreibt man eigentlich im Stil von PIXI Büchern? Vor allem wenn die Leser eben keine Kinder sein würden, sondern Unternehmer des Mittelstandes?

Die Umsetzung

Schnell hatte ich eine Handvoll alter PIXI Büchern gelesen, um zumindest eine grobe Orientierung zu haben, denn der kindliche Charakter sollte auf keinen Fall verloren gehen. „Das ist Paul“ war schon ein Vorschlag meinerseits gewesen, als wir das PIXI Buch im Teammeeting besprochen hatten. Einfach und sympathisch, sollte das Buch meiner Meinung nach beginnen und auch enden. Es hat unglaublichen Spaß gemacht einen geeigneten Mix von „wie würde ich der kleinen Tochter meiner Cousine“ und „einem potenziellen Neukunden unsere Arbeit erklären?“ zu finden. Im Endeffekt war es nicht viel anders, als die vielen anderen Projekte, die ich hier bei SC Lötters betreue: Man fängt an und überarbeitet mehrfach, bis man ein Endergebnis hat, mit dem alle zufrieden sind.

Das fertige PIXI Buch

Mein erster Textentwurf wurde vom ganzen Team gelesen und überarbeitet. Etwas, wasIMG_8070 mir an SC Lötters besonders gut gefällt – Teamarbeit. Als ich wenige Wochen dann den ersten illustrierten Entwurf mitsamt Text sah, war ich mehr als nur begeistert. Meiner Meinung nach ist der erste Teil von Christines Abenteuern ein tolles Buch. Zu wissen, dass ich maßgeblich daran beteiligt war, macht mich natürlich stolz und ich freue mich schon auf Christines nächstes Abenteuer.