Die Ludwig Nominierungsveranstaltung

Ein großer Raum voll mit mittelständischer Unternehmen, die um einen Preis buhlen – das ist die Ludwig Nominierungsveranstaltung. Nicht nur für die Unternehmen, sondern auch für mich, einer neuen Mitarbeiterin bei SC Lötters, war dies eine neue und ungewohnte Erfahrung.

Die Unternehmen stellen sich vor

Pünktlich zum offiziellen Einlass um 17:30 Uhr waren viele Vertreter der nominierten Unternehmen schon vor Ort und konnten sich ihre Sitzplätze sichern. Denn wie bei so vielem galt auch hier: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Der eigentlich große Raum im Haus der IHK Bonn/ Rhein-Sieg reichte kaum aus, um allen einen Platz bieten zu können. Stühle mussten dazu geholt werden und einige musste auf die Tische ausweichen. Mit so viel Andrang wurde nicht gerechnet. Geschäftsführer und Mitarbeiter der Nominierten erschienen zahlreich, um ihr Unternehmen zu repräsentieren und zu unterstützen.

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Diese durften sich in einer zwei minütigen Präsentation von ihrer besten Seite zeigen. Und dies wurde auch genutzt: Mit ein wenig Nervosität im Gesicht präsentierten Geschäftsführer, Inhaber und Mitarbeiter ihr Unternehmen und was es so besonders macht. Die Branchen dabei waren bunt gemixt: von innovativen Verpackungen aus Gras, über Technologien bis hin zu einem Reisebüro und Schlachthaus. Von jedem war etwas dabei. In diesem Jahr wird zum ersten Mal ein Ludwig in der Kategorie Unternehmensnachfolge vergeben. Auch hier stellten sich die nominierten Unternehmen, die nach anderen Kriterien beurteilt werden, vor.

Durch den Abend führten Dr. Christine Lötters von SCL und Michael Pieck von der IHK Bonn/ Rhein-Sieg. Dabei durfte die ein oder andere Anspielung über den Bonner SC vom begeisterten Fan Michael Pieck natürlich nicht fehlen. Zwischen den Präsentationen der Unternehmen gab es Diskussionsrunden zu verschiedenen Themen in Bezug auf den Mittelstand und den Ludwig. Besonders spannend: Das Thema Digitalisierung im Mittelstand, zu dem Digitalisierungscoach Christoph Krause eingeladen wurde. Mit diesem Thema alleine hätte man einen ganzen Abend füllen können.

Die Schwierigkeit des Abends: Gruppenfoto

Nach der Präsentation der Unternehmen kam die Überreichung der Nominierungsurkunden als Höhepunk-– zusammen mit einer pinken Flasche Sekt. Als Herausforderung stellte sich dann das Schießen eines Gruppenfotos heraus: Alle mussten gleichzeitig in die gleiche Kamera schauen. Schließlich probierte nicht nur der engagierte Fotograf Jo Hempel das perfekte Gruppenfoto zu bekommen, sondern auch viele andere, darunter auch ich.

NaJoHempel_201802_IHK_Ludwig-Nominierung_Bonn_web_DSC_6031chdem der offizielle Teil des Abends vorbei war, herrschte keineswegs Aufbruchstimmung. Im Gegenteil: Bei kleinen Häppchen und dem ein oder anderen Kölsch wurden Kontakte geknüpft und Erfahrungen ausgetauscht. Schnell waren da Kölsch und andere Getränke weg und die Anspannung von vor den Präsentationen verflogen.

Nach der Nominierungsveranstaltung ist vor der Siegerehrung. 

Der Nominierungsabend verkündete nicht nur die für den Ludwig nominierten Unternehmen, sondern zeigt auch Chancen auf, wie der Ludwig erfolgreich genutzt werden kann. Die Unternehmen konnte nicht nur ihre Nominierung für den Ludwig feiern, sondern kamen miteinander ins Gespräch und Austausch. Im Juni findet dann die große Siegerehrung statt – zeitgleich mit dem Eröffnungsspiel der Fußballweltmeisterschaft in Russland, sehr zum Bedauern von Herrn Pieck.

Team

Das Team von SC Lötters

Fake News – eine Gefahr auch für Unternehmen

Seit dem letzten US-Wahlkampf hat ein Ausdruck an Popularität gewonnen: „Fake News“. Ein brisantes Thema. Aber wie sollte man mit Fake News umgehen? Ist Löschen der Beiträge ein Eingriff in die Pressefreiheit? Welche Folgen können Fake News für Unternehmen haben?

Zuallererst ist es wichtig, Fake News von alternativen Fakten abzugrenzen. Fake News sind, wie der Name es impliziert, faktisch falsch. Unwahrheiten, die bewusst im Netz verbreitet werden, um Aufmerksamkeit zu erzeugen und zu polarisieren. Alternative Fakten dagegen knüpfen an einen Punkt in der Realität an, um den herum eine eigene Wirklichkeit aufgebaut wird.

Wieso sind Fake News so gefährlich?

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Gerade die Schnelllebigkeit im Internet begünstigen Fake News. Auf Facebook und Co. verbreiten sie sich in Windeseile und vor allem unkontrolliert. Artikel werden geteilt, kommentiert und für richtig gehalten. Denn Nachrichten werden erst zu Fake News, wenn sie als solche entlarvt werden. Dabei schaden Fake News nicht nur den Medien, sondern stellen auch für Unternehmen eine Bedrohung dar. Laut einer Untersuchung von Corporate Trust waren in Deutschland 35% der Unternehmen schon einmal von Fake News betroffen. Das kann negative Auswirkungen auf den Ruf und das Image des Unternehmens haben.

Wie kann man als Unternehmen gegen Fake News vorgehen?

Wichtig für Unternehmen ist vor allem eine Strategie im Umgang mit Fake News. Sowohl die interne als auch externe Kommunikation ist beim Erkennen und Reagieren auf Falschmeldungen über ihr Unternehmen wichtig. Genaue Richtlinien wann, wie und wo auf die Fake News reagiert werden soll, sind hier wichtig. Auch Schnelligkeit ist ein bedeutendes Kriterium. Je schneller auf Fake News reagiert wird, desto schneller wird ihnen entgegengewirkt. Allgemein gilt: wer schon immer für Glaubwürdigkeit und Transparent steht, wirkt auch bei der Richtigstellung von Falschmeldungen als überzeugend.

Es gibt nicht die eine Formel, die ein Unternehmen vor Fake News schützt, sie können jeden betreffen. Als Unternehmen ist es wichtig, auf den Ernstfall vorbereitet zu sein und eine Strategie im Umgang mit ihnen zu besitzen.