Kommunikationsstrategie: Wo geht die Reise hin?

Wofür steht Ihr Unternehmen? Was sagen Kunden, Mitarbeiter, Nachbarn und Analysten über Ihr Unternehmen? Und wie beschreiben Ihre Mitarbeiter Ihre Unternehmenskultur? Warum ich das frage? Es sind alles Fragen, die für Ihre Kommunikationsstrategie wichtig sind. Das Problem ist: Viele Unternehmen haben für Ihre Kommunikation keine richtige Strategie. Sie senden hier mal eine Pressemitteilung raus und machen da mal einen Flyer, aber ein systematisches Gesamtkonzept gibt es nicht. Sie wissen einfach nicht genau, wohin es gehen soll. Eine wirksame Unternehmenskommunikation sollte jedoch immer auch einer klaren Strategie folgen, um ans Ziel zu kommen. Sonst bleibt der Erfolg aus.

Strategie bedeutet planen

Eine Strategie zu haben, bedeutet, sich einen Plan zurechtzulegen, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Das heißt gleichzeitig: Das Ziel muss klar sein. Genau das ist der Knackpunkt. Oft ist gar nicht klar, was erreicht werden soll, wenn Kommunikationsmaßnahmen konzipiert werden. Die Unternehmen wissen nicht genau, was sie wollen. Geht es eher darum, allgemeine Aufmerksamkeit zu erzielen, das Image des Unternehmens in eine Richtung zu bringen oder gar, Verhalten beziehungsweise die Einstellungen der Zielgruppe zu verändern? Damit wären wir schon beim nächsten Punkt: Nicht selten legen Unternehmen die Zielgruppen – wen sie genau erreichen wollen – nicht richtig fest.

 

Zielgruppe und Botschaft müssen klar sein

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Frisches Gemüse!

Wenn aber weder Ziel noch Zielgruppe definiert werden, kann auch keine Botschaft formuliert werden. Die Botschaft jedoch ist der Kern einer jeden Kommunikationsmaßnahme. Sie ist das, was sie der Zielgruppe vermitteln, damit Sie Ihr Ziel erreichen. Hierzu müssen Sie freilich wissen, wie Ihre Zielgruppe tickt, welchen Informationsbedarf sie hat und auf welche Art, über welche Kanäle Sie die Menschen – also ihre Kunden – erreichen. Hierfür ist eine Markt- und Zielgruppenanalyse unerlässlich.

Verschiedene Zielgruppen – unterschiedliche  Ziele

Natürlich können Sie unterschiedliche Zielgruppen haben. In der Regel unterscheiden sich dann aber auch die Ziele. So interessiert sich der Journalist eines Fachmagazins eher nicht dafür, wenn Sie neue Mitarbeiter einstellen, was für Lokaljournalisten wiederum von Belang sein könnte. Ihre Botschaft sollte außerdem Bestand haben und nicht nur kurzfristig gelten. Gut ist, wenn Sie etwas in den Mittelpunkt rücken, was sie vom Wettbewerb unterscheidet. Sie brauchen ein Alleinstellungsmerkmal! Die Botschaft muss darüber hinaus relevant und verständlich sein, und – ganz wichtig: Sie muss mit Ihrer Unternehmensstrategie einhergehen, diese begleiten und sollte ihr auf keinen Fall entgegenstehen. Die Kommunikationsstrategie leitet sich letztlich immer aus den Zielen des Unternehmens ab.

Keine einfache Angelegenheit

Bevor Sie Ihre Kommunikationsstrategie entwickeln, ist eine Analyse unerlässlich, um Handlungsschwerpunkte zu identifizieren. Damit haben Sie auch einen Ankerpunkt für die spätere Überprüfung der Kommunikationsmaßnahmen. Denn die Unternehmensstrategie ist nicht nur für Ihre Zielsetzung von Bedeutung, sondern sie bildet auch die Grundlage für die Messung Ihres Erfolges. Das ist sicher ein Kapitel für sich. Deutlich wird: Eine Kommunikationsstrategie zu entwickeln, ist wahrlich keine einfache Angelegenheit. Wir als Profi begleiten Sie, von der ersten Idee bis zur Umsetzung.

Auffallen in der Masse – Ist eine Pressemitteilung noch zeitgemäß?

Ist eine Pressemitteilung heutzutage eigentlich noch sinnvoll? Das werde ich von meinen Kunden immer wieder gefragt. Und es ist eine berechtigte Frage. Denn fest steht: Redakteure werden heute überspült mit Informationen. Da ist es nur logisch, dass Vieles schlicht im Papierkorb landet. Zudem stehen den Journalisten durch die Social Medias heutzutage weitere Kanäle zur Verfügung, aus denen sie Informationen ziehen und wo sie sich für Themen und Artikel inspirieren lassen. Auf Pressemitteilungen als Informationsquelle an sich sind sie schon lange nicht mehr angewiesen.

Und doch mache ich die Erfahrung, dass man insbesondere bei der Fachpresse durchaus mit einer Pressemitteilung Aufmerksamkeit erzielen kann. Allerdings müssen hierzu ein paar wichtige Voraussetzungen erfüllt sein:

Mehrwerte schaffen

Wichtig ist, dass die Pressemeldung nicht vom Unternehmen getrieben ist. Wenn Sie zum Beispiel ein neues Produkt entwickelt haben, sollte das nicht der Kern der Nachricht sein. Vielmehr ist zu überlegen: Welchen Mehrwert, welchen Nutzen verschafft das Produkt der Zielgruppe? Das ist die Nachricht, die interessiert und zwar Redakteure wie deren Leser. Im Prinzip war das schon immer so. Vor dem Hintergrund der Informationsflut wird dies nun aber zum absoluten Kriterium.

Kurze knackige Headline

Obst und Brennholz! Nachhali

Nachhaltiger Transport!

Bereits mit der Headline müssen Sie die Aufmerksamkeit der Journalisten gewinnen. Das avanciert zugegebenermaßen immer mehr zur Kunst, da die Schlagzeile zugleich auch die richtigen Keywords im Sinne der Suchmaschinenoptimierung beinhalten sollte. Schließlich wollen Sie auch im Netz mit Ihrer Pressemitteilung gefunden werden. Die Headline darf außerdem nicht zu lang sein.  News aktuell, ein Unternehmen der dpa-Gruppe, hat exemplarisch 100 Pressemailings analysiert und herausgefunden: Damit die Pressemitteilung nicht in den überfüllten Postfächern der Journalisten untergeht, sollte die durchschnittliche Länge von 71 Zeichen in der Betreffzeile nicht überschritten werden.

Gutes Bildmaterial zur Verfügung stellen

Was die Analyse zudem ergeben hat: Zu viele Anhänge schrecken ab und werden selten heruntergeladen. Sinnvoll wiederum sind Anhänge für weiterführendes Material – etwa in Form von Bild- und Grafikdateien. Wenn Sie dem Redakteur schönes Fotomaterial in druckfähiger Auflösung zur Verfügung stellen können, ist das letztlich vielleicht sogar bei seiner Auswahl entscheidend. Optimal ist, wenn Sie auf einen Pressebereich auf Ihrer Homepage verlinken, wo die entsprechenden Fotos – oder vielleicht auch ein Video – heruntergeladen werden können.

Keine Massenaussendungen versenden

Zum Verteiler: Massenaussendungen an wenig differenzierte Verteiler sind nicht zielführend. Auch hier hilft wieder, die Perspektive der Journalisten einzunehmen: Diese sollten nur Pressemitteilungen mit für sie wirklich relevanten Infos erhalten. Daher muss die Verteilerpflege sehr ernst genommen werden. Schließlich kann die Pressemitteilung nur verwertet werden, wenn Sie auch beim richtigen Ansprechpartner landet. Viel hilft in diesem Fall nicht viel!

Überlegte Nachfassaktionen

Nachfassaktionen nach Versendung der Pressemitteilung können gerade im Fachmedienbereich Gewinn bringend sein. Denn je digitaler unsere Welt wird, desto wichtiger wird der persönliche Kontakt. Allerdings müssen solche Aktionen gut überlegt sein. Einfach anrufen und fragen, ob die Pressemitteilung angekommen ist, verärgert nur die Journalisten. Wichtig ist, hier ein konkretes und spannendes Angebot für die Redaktionen im Angebot zu haben. Und wenn das aktuelle Thema nicht passt, herauszufinden, ob eventuell ein anderes Thema interessanter sein könnte oder was sonst gebraucht wird. So lassen sich zudem persönliche Kontakte aufbauen, die in der Zukunft hilfreich sein können.

Fazit: Die Pressemitteilung ist dann erfolgreich, wenn sie sich an den Bedürfnissen, dem Nutzen sowie den medialen Anforderungen der Empfänger orientiert. Das war schon immer so und gilt im Zuge der Digitalisierung umso mehr. Entscheidend ist ein professionelles Vorgehen – und hierfür stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung!

 

 

Wer oder was ist eigentlich der Ludwig?

Hört man den Namen Ludwig, denkt man in Bonn an den Musiker der Stadt, Ludwig von Beethoven. Das ist beabsichtigt! Denn schließlich ist der „Ludwig“ ein Mittelstandspreis für Unternehmen der Region. Gut, der Name steht!

Doch wer und was ist nun der „Ludwig“?

Der „Ludwig“ ist eine Auszeichnung für Unternehmen, die sich gut aufstellen, sich engagieren und gerne auf sich aufmerksam machen möchten. Denn der Mittelstand ist wichtig für die Region und verdient Aufmerksamkeit.

Volles Haus beim Ludwig 2017

Auf keinen Fall ist der „Ludwig“ ein Preis für jeden Mittelständler. Unternehmen, die sich die Frage stellen, ob denn das Image des „Ludwig“ nicht schädlich für sie sei, scheiden als potentielle Kandidaten aus.

Die Spreu vom Weizen trennt sich alljährlich nach der Siegerehrung. Die Teilnehmer, die verstanden haben, worum es geht, nutzen die Auszeichnung mit dem „Ludwig“ aktiv. Denn das ist der „Ludwig“!  Der „Ludwig“ ist ein Preis, den das Unternehmen verdient hat, das erkannt hat, worum es geht.  Ein Preis, mit dem man sich „schmücken“ kann, denn er steht für besondere Leistungen.

Oder mit anderen Worte: Unternehmen, die erst einmal auf Empfang sind und dann erst auf Sendung gehen!

 

 

Warum eigentlich wieder einen neuen Wettbewerb ausschreiben? Was soll das bringen?

In erster Linie ganz viel Spaß. Ich lerne jedes Jahr unglaublich viele und tolle Unternehmer kennen, die sich zu 100 Prozent mit ihrem Unternehmen identifizieren.

Interessant sind immer die ersten Gespräche. Bei manchen hat man von Beginn an das Gefühl, wir gewinnen und nur wir!

Können wir so nicht bestätigen. Jede Wettbewerbsrunde hat bisher für Überraschungen gesorgt. Und das wird mit Sicherheit auch in der kommenden 2018er so sein.